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Blog & Magazin
EINHAND, Salzwasser, Wind & Klönschnack
In unserem Blog findest du aktuelle Beiträge rund um das Segeln, Ausrüstung, und die Welt von EINHAND.

Der Segelblog
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1.Proviant, Lagerung & Auswahl
2.Hunde an Bord, der beste Wachposten
3.Katzen an Bord, es wird nie langweilig
4.Alle an Bord! Segeln mit Landratten
5.Nur kein Hafenkino, nur die Ruhe
6.EINHANDsegeln
Proviant
Wecke den Smutje in Dir!
- Warum Bordverpflegung anders ist
- Besonderheiten auf See
- Platzmangel, Bewegung, Feuchtigkeit & Temperatur
- Sicherheit und Haltbarkeit im Fokus
- Grundlagen der Lebensmittellagerung an Bord
- Trocken, kühl, dunkel: Die drei goldenen Regeln
- Ordnungssysteme für Pantry & Stauräume
- Schutz vor Feuchtigkeit, Schimmel und Ungeziefer
- Welche Lebensmittel sind an Bord besonders gut geeignet?
- Haltbare Grundnahrungsmittel (Reis, Pasta, Hülsenfrüchte)
- Brot, Knäckebrot & Alternativen
- Obst & Gemüse mit langer Haltbarkeit
- Konserven, Gläser & Tetra Paks
- Snacks & Energielieferanten für lange Tage
- Lebensmittel, die an Bord problematisch sind
- Kühlpflichtige Produkte
- Empfindliches Obst & Gemüse
- Stark riechende oder schnell verderbliche Speisen
- Glas, Verpackungen & Bruchrisiken
- Kühlung an Bord – was ist realistisch?
- Kühlbox vs. Bordkühlschrank
- Stromverbrauch & Energieplanung
- Eis, Kühlakkus & natürliche Alternativen
- Richtige Lagerung von Obst & Gemüse
- Was getrennt gelagert werden sollte
- Luftzirkulation & Netze
- Reifeprozesse gezielt nutzen
- Verpflegung für kurze Törns vs. Langfahrt
- Wochenendtörn: frisch & unkompliziert
- Urlaubstörn: ausgewogen & abwechslungsreich
- Langfahrt & Einhandsegeln: haltbar, einfach, effizient
- Tipps für die Zubereitung an Bord
- Einfache One-Pot-Gerichte
- Kochen bei Lage & Seegang
- Sicherheit in der Kombüse
- Vorkochen & Einhand-taugliche Rezepte
- Einkauf & Planung vor dem Törn
- Einkaufslisten nach Törnlänge
- Regional einkaufen & Hafenmärkte nutzen
- Verpackungen reduzieren & umpacken
- Notvorräte sinnvoll planen
- Wasser, Getränke & Vorratshaltung
- Trinkwasser richtig lagern
- Wassersparen an Bord
- Kaffee, Tee & kleine Genussmomente
- Hygiene & Lebensmittelsicherheit
- Sauberkeit in Pantry & Kühlschrank
- Haltbarkeitsdaten & Kontrolle
- Was tun bei verdorbenen Lebensmitteln?
- Nachhaltige Bordverpflegung
- Müllvermeidung & Mehrweg
- Regionale Produkte & saisonales Essen
- Nachhaltige Alternativen für unterwegs
- Typische Fehler bei der Bordverpflegung – und wie Du sie vermeidest
- Zu viel / zu wenig einkaufen
- Falsche Lagerung
- Unterschätzter Energiebedarf
- Fazit: Gut geplant isst es sich besser
- Genuss, Sicherheit & Gelassenheit an Bord
- Weniger Stress, mehr Zeit für Wind & Wellen
...Coming soon!
Hunde an Bord
Inhaltsverzeichnis:
1. Sicherheit an Bord – Was dein Hund wirklich braucht
2. Unterbringung: Schlafplätze, Rückzugsorte und Toilettenlösungen
3. Ratgeber, Trainingsmethoden und Tests für Hundehalter
4. Welche Hunde sich für das Leben auf einem Boot eignen
5. Futter und Wasserversorgung an Bord
6. Reisekrankheit und Seekrankheit bei Hunden – Was tun
7. Fazit: Mit dem Hund auf See – ein Abenteuer für euch beide
1. Sicherheit an Bord – Dein Hund an Deck
Dein Hund ist an Bord nicht nur ein treuer Begleiter, sondern oft auch dein kleinster „Wachposten“. Damit ihr eure Zeit auf dem Boot unbeschwert genießen könnt, ist Sicherheit das A und O.
Wichtige Maßnahmen: Sicherheitsgeschirr und Leine: So läuft dein Hund bei Manövern oder im Hafen nicht unkontrolliert über Deck oder ins Wasser.
Relingsnetze: Sie verhindern ungewollte Ausrutscher und geben dir ein zusätzliches Sicherheitsgefühl.
Rutschfeste Unterlagen: Antirutschmatten oder Teppiche sorgen auch bei Schräglage oder Wellengang für sicheren Halt. Sichere Stauräume: Reinigungsmittel, Angelhaken oder Medikamente gehören außer Reichweite.
Schattige Plätze: Dein Hund überhitzt schnell – ein gut belüfteter, schattiger Bereich ist Pflicht.
Hundeschwimmweste: Selbst wenn dein Hund schwimmen kann – im Notfall kann sie Leben retten. Mit diesen einfachen Maßnahmen wird dein Boot zu einem sicheren Rückzugsort, an dem dein Hund entspannt die Welt entdecken kann.
2. Unterbringung: Schlafplätze, Rückzugsorte und Toilettenlösungen
Ein Boot ist für Hunde oft eine neue, aufregende Welt: ungewohnte Geräusche, wenig Platz, ständige Bewegung. Deshalb braucht dein Hund einen festen Ort, an dem er zur Ruhe kommen kann.
Schlaf- und Ruheplätze: Hundebett oder Matte in ruhiger Ecke unter Deck Transportbox oder Kennel, wenn dein Hund daran gewöhnt ist Schattige Plätze an Deck, damit er dich begleiten kann, ohne zu überhitzen. Ein wenig Spielzeug extra für das Boot kann helfen.
Toilettenlösungen: Kunstrasenmatten – oft die beste Bordlösung Pee-Pads für kleine Hunde oder Welpen Trainierte Bordtoilette (Kunstrasen + Duftmarker) Regelmäßige Landgänge, wenn möglich mit klaren Routinen fühlt sich dein Hund schnell sicher und geborgen.
3. Ratgeber, Trainingsmethoden und Tests für Hundehalter
Je besser du deinen Hund vorbereitest, desto entspannter wird euer Leben an Bord.
Trainingsschritte:
Bootsgewöhnung am Steg: Erst schnuppern, dann kurze Aufenthalte an Bord.
Leinengewöhnung an Deck: Besonders bei Hafenmanövern wichtig.
Geräuschtraining: Motorengeräusche, Wind, Wellen – langsam steigern.
Sicherheitsgeschirr üben: So gibt es im Ernstfall keine Überraschungen.
Tierärztliche Vorbereitung: Gesundheitscheck durchführen Impfstatus prüfen Beratung zu Reisekrankheit einholen Erste-Hilfe-Set für Hunde zusammenstellen.
Bootstauglichkeit testen: Reaktion auf Vibrationen beobachten Bewegung auf schwankendem Untergrund prüfen Verhalten in engen Räumen beobachten Stressresistenz bei neuen Geräuschen testen Mit Geduld und positiver Verstärkung wird dein Hund schnell zum echten Seebären.
4. Welche Hunde sich für das Leben auf einem Boot eignen Grundsätzlich kann fast jeder Hund mit aufs Boot – wenn er gut vorbereitet ist. Bestimmte Eigenschaften machen das Bordleben aber leichter.
Ideal sind Hunde, die: neugierig, aber nicht ängstlich sind eine enge Bindung zu dir haben stressresistent sind gut auf Kommandos hören körperlich gesund und beweglich sind.
Rassen, die oft gut klar kommen: Retriever (Labrador, Golden Retriever): Wasserliebend, entspannt, freundlich Spaniels: Aktiv, neugierig, gute Seefahrer Terrier: Robust und anpassungsfähig Mischlinge: Oft unkompliziert und flexibel. Curly-Hunde auf Booten sind oft der ideale Begleiter. Ob Lagotto Romagnolo, Irish Water Spaniel oder Curly-Coated Retriever – diese Hunde lieben Wasser und fühlen sich auf Booten richtig wohl. Zudem sind sie pflegeleicht und verlieren keine Haare.
Am Ende zählt aber immer der Charakter – nicht die Rasse.
5. Futter und Wasserversorgung an Bord
Auch auf dem Boot braucht dein Hund eine zuverlässige und gut geplante Versorgung. Achte darauf, hochwertiges Nass- oder Trockenfutter mitzunehmen und ergänze es durch ein paar Snacks, die du für Trainingseinheiten oder zur Beruhigung einsetzen kannst. Eine kleine Notration ist ebenfalls sinnvoll, falls eure Reise einmal länger dauert als geplant. Besonders wichtig ist frisches Trinkwasser – Meerwasser ist für Hunde absolut tabu. Verwende am besten rutschfeste Wassernäpfe oder spezielle Anti-Schlabber-Näpfe, damit auch bei Wellengang nichts verschüttet wird. Wenn du Strom an Bord hast, kann ein automatischer Trinkbrunnen zusätzlich dafür sorgen, dass dein Hund ausreichend trinkt. Gerade bei Hitze und körperlicher Bewegung steigt der Flüssigkeitsbedarf deutlich, daher solltest du immer großzügig planen und genügend Wasser bereithalten.
6. Reisekrankheit und Seekrankheit bei Hunden – Was tun
Ja, Hunde können seekrank werden – und das sogar häufiger, als viele denken. Typische Anzeichen dafür sind vermehrtes Speicheln, Unruhe, Erbrechen, Zittern, Rückzug oder Appetitlosigkeit. Wenn dein Hund zu Reisekrankheit neigt, hilft es, ihn langsam an das Boot und die ungewohnte Bewegung zu gewöhnen. Beginne mit sehr kurzen Fahrten und steigere die Dauer nach und nach. Ein ruhiger Platz unter Deck kann zusätzlich beruhigend wirken. Achte darauf, die Transportbox oder den Liegeplatz stabil zu fixieren, damit nichts rutscht. Bei Bedarf kann dir der Tierarzt geeignete Medikamente empfehlen. Bei Seekrankheit solltest du deinen Hund möglichst in der Bootsmitte unterbringen, da es dort am wenigsten schwankt. Frischluft und ein schattiger Platz wirken ebenfalls entlastend. Füttere vor der Fahrt nur kleine Portionen leicht verdaulichen Futters und vermeide zusätzlichen Stress. Wenn die Symptome stark ausgeprägt sind oder länger anhalten, ist eine tierärztliche Abklärung unbedingt ratsam.
7. Fazit: Mit dem Hund auf See – ein Abenteuer für euch beide
Mit der richtigen Vorbereitung wird das Leben an Bord für dich und deinen Hund zu einem wunderbaren Abenteuer. Sicherheit, klare Routinen und ein wenig Training machen den Unterschied. Achte auf die Bedürfnisse deines Hundes, gib ihm Zeit, sich einzuleben, und schon wird er sich an Bord genauso wohlfühlen wie du. Gemeinsam könnt ihr die Freiheit auf dem Wasser genießen – mit Wind im Fell, Sonne im Gesicht und einer Crew, die perfekt aufeinander eingespielt ist.
Trainingsplan für Hund und Halter – Schritt für Schritt zum eingespielten Bordteam
🐾 Schritt-für-Schritt-Trainingsplan: Hund ans Segelboot gewöhnen
1. Vorbereitung an Land
- Grundgehorsam festigen: Sitz, Platz, Bleib, Rückruf – diese Kommandos müssen sicher sitzen.
- Bootsgeräusche simulieren: Geräusche wie Motor, Segelknattern oder Hafenlärm mit Audioaufnahmen trainieren.
- Leinenführigkeit üben: Auf engem Raum wie Steg oder Deck ist kontrolliertes Gehen essenziell.
- Schwimmweste anprobieren: Frühzeitig anziehen lassen, mit Belohnung verknüpfen.
2. Erste Begegnung mit dem Boot
- Besuch im Hafen: Spaziergänge am Steg, schnuppern lassen, ohne Zwang.
- Boot im Stillstand betreten: Hund selbstständig aufs Boot lassen, mit Leckerli belohnen.
- Kurze Aufenthalte: 5–10 Minuten an Bord, dann wieder runter – langsam steigern.
- Rutschfeste Unterlage bereitstellen: Gibt Sicherheit und Orientierung.
3. Training auf dem Boot
- Feste Plätze etablieren: Hundedecke oder Box als Rückzugsort.
- Bewegung auf dem Boot üben: Mit Leine über Deck führen, Balance trainieren.
- Kommandos auf dem Boot festigen: „Bleib“ und „Ab“ sind besonders wichtig.
- Belohnungssystem nutzen: Positives Verhalten sofort verstärken.
4. Kurze Ausfahrten
- Windstille Tage wählen: Ruhige Bedingungen helfen beim Einstieg.
- Dauer langsam steigern: Erst 15 Minuten, dann 30, später mehrere Stunden.
- Beobachten: Stresssignale wie Hecheln, Zittern oder Unruhe ernst nehmen.
- Pausen einplanen: Auch auf dem Wasser – z. B. bei Ankerstopp.
5. Langfristige Gewöhnung
- Routinen etablieren: Fütterungszeiten, Gassigehen, Ruhephasen.
- Sicherheitsmaßnahmen: Relingnetz, Schwimmweste, Notleine.
- Toilettenlösung: Antrainierte Bordmatte oder Landgang einplanen.
- Tierarzt-Check: Vor längeren Törns – Impfungen, Reisekrankheiten, Medikamente.
Nun viel Spaß mit Euren Vierbeinern!
„Dieser Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit – ich freue mich über Hinweise oder Ergänzungen.“
Katzen an Bord
Fangen wir doch mit etwas an, was ein wenig mehr Vorbereitung benötigt, als nur das Deck "klar" zu machen!
"Katzen an Bord – Dein kompletter Guide für ein sicheres und entspanntes Leben mit Katze auf dem Boot."
Lesezeit ca. 3-5 Minuten
Inhaltsverzeichnis:
1.Sicherheit an Bord – Was Deine Katze wirklich brauchtUnterbringung:
2.Schlafplätze, Rückzugsorte und Toilettenlösungen
3.Ratgeber, Trainingsmethoden und Tests für Katzenhalter
4.Welche Katzen eignen sich für das Leben auf einem Boot
5.Futter und Wasserversorgung an Bord
6-Reisekrankheit und Seekrankheit bei Katzen – Was tun
7.Fazit: Mit der Katze auf See – ein Abenteuer für euch beide
1. Sicherheit an Bord – was deine Katze wirklich braucht.
Eine Katze an Bord zu haben ist etwas ganz Besonderes. Sie erkundet jede Ecke, liegt entspannt in der Sonne und beobachtet neugierig das Wasser. Doch so charmant ihre Abenteuerlust auch ist – auf einem Boot kann sie schnell zur Herausforderung werden. Sicherheit ist deshalb das A und O. Katzen sind flink, neugierig und handeln oft instinktiv. Damit aus dem Bordalltag kein Risiko wird, lohnt es sich, ein paar wichtige Vorkehrungen zu treffen. Ein gut sitzendes Katzengeschirr mit Leine sorgt dafür, dass dein Stubentiger nicht plötzlich dort landet, wo er nicht hingehört. Besonders bei Manövern oder in unbekannten Situationen gibt das zusätzliche Kontrolle und Sicherheit. Relingsnetze sind ein echtes Muss – vor allem bei bewegter See. Sie schützen neugierige Pfoten und verhindern, dass deine Katze ungewollt über Bord geht. Auch der Untergrund spielt eine große Rolle: Rutschfeste Teppiche oder Antirutschmatten geben Halt und verhindern unsichere Sprünge auf glatten Flächen. Ebenso wichtig ist Ordnung an Bord. Reinigungsmittel, Angelzubehör oder Medikamente sollten immer sicher verstaut sein – Katzen finden garantiert genau das, was sie nicht finden sollen. Denk außerdem an schattige Rückzugsorte: Katzen überhitzen schneller, als man denkt. Ein kühler Platz mit guter Belüftung ist daher unverzichtbar. Und ja, auch Schwimmwesten für Katzen gibt es. Nicht jede Samtpfote ist sofort begeistert, doch im Ernstfall können sie Leben retten. Mit Geduld und Training werden sie oft besser akzeptiert, als man erwartet. Mit den richtigen Maßnahmen wird dein Boot zu einem sicheren Revier – und das gemeinsame Abenteuer auf dem Wasser bleibt für euch beide entspannt und unvergesslich. 🐾⛵
2. Unterbringung an Bord – Schlafplätze, Rückzugsorte und Toilettenlösungen
Ein Boot ist für Katzen eine völlig neue Welt: andere Geräusche, ungewohnte Bewegungen und wenig Raum. Umso wichtiger sind feste Rückzugsorte, an denen sie sich sicher und geborgen fühlen können. Denn genau diese Ruhepole helfen deiner Katze, sich schneller an das Leben an Bord zu gewöhnen. Geschützte Schlafplätze sind dabei das A und O. Höhlen, Boxen oder kuschelige Schlafkörbe in dunkleren Bereichen geben Sicherheit und schirmen vor Reizen ab. Ideal sind feste Kuschelplätze unter Deck oder in ruhigen Ecken der Kajüte, wo wenig Bewegung herrscht. Auch die Transportbox kann mehr sein als nur Mittel zum Zweck: Steht sie offen und gemütlich eingerichtet bereit, wird sie schnell zum vertrauten Lieblingsplatz. Ein wenig Spielzeug extra für das Boot kann helfen. Ein oft unterschätztes Thema an Bord ist die Katzentoilette. Auf engem Raum braucht es praktische und saubere Lösungen. Geschlossene Toilettenboxen haben sich bewährt, da sie verhindern, dass Streu durch das Boot fliegt. Es gibt inzwischen sogar spezielle, kompakte Katzentoiletten, die sich gut verstauen lassen und speziell für den Einsatz auf Booten geeignet sind. Ebenso wichtig ist die richtige Streu. Geruchsarme Varianten sind auf kleinen Flächen ein echter Vorteil und sorgen dafür, dass sich alle an Bord wohlfühlen. Ein fester Platz für die Toilette – möglichst ruhig und gut erreichbar – hilft deiner Katze zusätzlich, sich schnell zu orientieren. Mit durchdachten Schlafplätzen und einer cleveren Toilettenlösung wird das Boot nicht nur funktional, sondern auch ein echtes Zuhause für deine Katze auf dem Wasser. 🐾⛵
3. Vorbereitung ist alles – Ratgeber, Training und kleine Tests für Katzenhalter
Bevor du mit deiner Katze in See stichst, lohnt sich eine gute Vorbereitung. Denn je vertrauter ihr die neue Situation ist, desto entspannter wird das gemeinsame Abenteuer auf dem Wasser. Mit etwas Training und einem realistischen Blick auf das Verhalten deiner Katze lassen sich viele Stressmomente von vornherein vermeiden. Ein bewährter Einstieg ist das Clickertraining. Es hilft deiner Katze, neue Abläufe positiv zu verknüpfen und stärkt gleichzeitig eure Kommunikation. Auch ungewohnte Geräusche solltest du frühzeitig üben: Motorengeräusche lassen sich am besten in kurzen, ruhigen Einheiten am Steg kennenlernen. So kann sich deine Katze Schritt für Schritt daran gewöhnen, ohne überfordert zu werden. Ebenso wichtig ist die Leinengewöhnung. Diese sollte unbedingt vor dem ersten Törn stattfinden – idealerweise in vertrauter Umgebung. Je sicherer deine Katze sich an Geschirr und Leine fühlt, desto entspannter wird der Alltag an Bord. Ergänzend kann ein „Boots-Check“ beim Tierarzt sinnvoll sein. Viele Praxen bieten Beratungen für Reisen mit Haustieren an und geben wertvolle Tipps zur individuellen Vorbereitung. Kleine Tests helfen dir zusätzlich einzuschätzen, ob deine Katze wirklich bootstauglich ist. Wie reagiert sie auf Vibrationen, Enge oder ungewohnte Geräusche? Bleibt sie entspannt in der Transportbox oder zeigt sie deutliches Unbehagen? Auch der Kontakt mit Wasser kann vorsichtig getestet werden – manche Katzen tolerieren es besser als andere. Wichtig dabei: niemals zwingen. Jede Katze hat ihre eigenen Grenzen, und die gilt es zu respektieren. Mit Geduld, Training und ehrlicher Einschätzung schaffst du die besten Voraussetzungen dafür, dass das Leben an Bord für euch beide stressfrei und entspannt bleibt. 🐾⛵
4. Welche Katzen sich für das Leben auf einem Boot eignen
Grundsätzlich gilt: Fast jede Katze kann mit aufs Boot kommen – wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Dennoch zeigt die Erfahrung, dass manche Charaktere und Rassen deutlich entspannter mit dem Leben auf dem Wasser umgehen als andere. Entscheidend ist dabei weniger der Stammbaum als die Persönlichkeit deiner Katze. Ideal sind Katzen, die neugierig, aber nicht panisch reagieren. Sie sollten neue Situationen erkunden wollen, ohne dabei sofort in Stress zu verfallen. Auch eine starke Bindung zum Menschen ist hilfreich: Katzen, die gerne in deiner Nähe sind, fühlen sich an Bord meist schneller sicher. Stressresistenz spielt ebenfalls eine große Rolle – denn Motorengeräusche, Schaukeln und wechselnde Umgebungen gehören zum Bootsalltag einfach dazu. Bestimmte Rassen bringen diese Eigenschaften häufig von Natur aus mit. Maine Coons gelten als robust, neugierig und oft erstaunlich wasserinteressiert. Norwegische Waldkatzen sind kräftig, gelassen und fühlen sich in naturnahen Umgebungen meist wohl. Auch die Europäische Kurzhaar überzeugt durch ihre Anpassungsfähigkeit und ihr unkompliziertes Wesen. Bengalkatzen sind besonders aktiv und abenteuerlustig – sie können großartige Bordgefährten sein, brauchen allerdings viel Beschäftigung und geistige Auslastung. „Die Türkisch Van, liebevoll ‚Schwimmkatze‘ genannt, ist eine Wasserratte durch und durch. Sie ist aktiv, flink, selbstbewusst, abenteuerlustig – und dabei robust genug, um jedes Abenteuer an Bord oder an Land mitzuerleben.“
5. Futter und Wasserversorgung an Bord
Auch auf dem Boot hat deine Katze die gleichen Bedürfnisse wie zu Hause – nur ein bisschen besser geplant. Hochwertiges Nassfutter liefert nicht nur wichtige Flüssigkeit, sondern lässt sich auch gut lagern. Trockenfutter ist praktisch für unterwegs, sollte aber immer mit ausreichend Wasser kombiniert werden. Kleine Snacks eignen sich ideal zum Training oder als Belohnung, und eine Notration ist sinnvoll, falls die Reise mal länger dauert als geplant. Frisches Wasser ist für Katzen an Bord unverzichtbar – Meerwasser ist tabu! Viele Katzen trinken sogar lieber, wenn das Wasser in einem Brunnen leicht fließt, daher können automatische Trinkbrunnen den Flüssigkeitsbedarf unterstützen. Praktische, rutschfeste und auslaufsichere Reise-Wassernäpfe sorgen dafür, dass deine Katze jederzeit sicher trinken kann, egal, wie das Boot schwankt.
6. Reisekrankheit und Seekrankheit bei Katzen – Was tun
Ja, Katzen können tatsächlich reisekrank oder seekrank werden. Typische Anzeichen sind Unruhe, vermehrtes Speicheln, Erbrechen, Zittern, Rückzug oder Appetitlosigkeit. Bei Reisekrankheit hilft vor allem eine langsame Gewöhnung: Starte mit kurzen Fahrten und steigere die Dauer nach und nach. Ein ruhiger Platz unter Deck reduziert Bewegung und Stress. Achte darauf, die Transportbox stabil zu fixieren – je weniger sie ruckelt, desto angenehmer die Fahrt. Bei Bedarf kann der Tierarzt Medikamente gegen Reisekrankheit empfehlen, aber nur nach individueller Beratung. Bei Seekrankheit solltest du deine Katze möglichst in die Bootsmitte setzen, dort schwankt es am wenigsten. Frischluft und gute Belüftung wirken ebenfalls beruhigend. Füttere nur kleine Portionen leicht verdaulichen Futters vor der Fahrt und sorge für Ruhe, da Stress die Symptome verschlimmern kann. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden ist tierärztliche Unterstützung unbedingt ratsam.
7. Fazit: Mit der Katze auf See – ein Abenteuer für euch beide
Mit der richtigen Vorbereitung wird das Leben an Bord zu einem echten Abenteuer – für dich und deine Katze gleichermaßen. Sicherheit, Ruhe, gute Planung und ein wenig Training machen den Unterschied. Nimm deine Katze ernst, achte auf ihre Bedürfnisse und gib ihr Zeit, sich einzuleben. Dann wird sie sich an Bord genauso wohlfühlen wie du – und ihr könnt gemeinsam die Freiheit auf See genießen.
Trainingsplan für Bootsanfänger‑Katzen
Phase 1: Vorbereitung an Land (1–2 Wochen)
Ziel: Deine Katze soll die Grundlagen lernen, bevor sie überhaupt einen Fuß aufs Boot setzt.
1. Gewöhnung an die Transportbox
Box offen in der Wohnung stehen lassen Leckerlis, Decke oder Spielzeug hineinlegenKurze „Box-Pausen“ üben: 1–2 Minuten Tür schließen, dann wieder öffnen Später: Box tragen, ohne das Haus zu verlassen
2. Leinen- und Geschirrtraining
Geschirr täglich kurz anlegen, ohne Druck Leine befestigen und in der Wohnung hinterherziehen lassen. Erste kurze Spaziergänge im Garten oder Flur
Ziel: Die Katze soll sich sicher fühlen, nicht „geführt“ werden.
Viel Spaß mit Euren Vierbeinern an Bord!
„Dieser Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit – ich freue mich über Hinweise oder Ergänzungen.“
Alle an Bord
Alle an Bord!
Blogartikel über das Segeln mit Anfängerinnen und Anfängern sowie Menschen, die noch nie auf einem Boot waren. Perfekt, um Ängste zu nehmen, Sicherheit zu vermitteln und echte Freude am Segeln zu wecken.
Lesezeit 3-5 Minuten
Inhaltsverzeichnis:
1.WarumSegeln mit Anfängerinnen und Anfängern etwas Besonderes ist
2.Ängste erkennen und ernst nehmen
3.Keine Panik an Bord – wie du Ruhe ausstrahlst
4.Einweisung: Der wichtigste Schritt für Sicherheit und Vertrauen
5.Aufgaben übergeben – Verantwortung schafft Selbstvertrauen
6.Neue Crewmitgliederintegrieren
7.Ausbilden statt überfordern – Schritt für Schritt zum Segler
8.Spaß vermitteln – denn Segeln soll Freude machen
9.Fazit: Gemeinsam wachsen, gemeinsam genießen
1.Warum Segeln mit Anfängerinnen und Anfängern etwas Besonderes ist
Segeln mit Menschen, die noch nie auf einem Boot waren, ist eine wunderbare Erfahrung. Alles ist neu: der Wind, die Wellen, die Geräusche, die Bewegungen. Für dich als erfahrene Seglerin oder erfahrener Seglerbedeutet das Verantwortung – aber auch die Chance, jemandem eine völlig neue Welt zu eröffnen. Wer das erste Mal an Bord kommt, bringt oft Neugier, Respekt und manchmal auch Unsicherheit mit. Deine Aufgabe ist es, diese Mischung in Begeisterung zu verwandeln.
2.Ängste erkennen und ernst nehmen
Viele Anfänger haben ähnliche Sorgen: „Was ist, wenn ich ins Wasser falle“ „Was passiert, wenn das Boot kippt“ „Ich kenne mich überhaupt nicht aus“ „Ich habe Angst vor Seekrankheit “Diese Ängste sind normal – und sie verschwinden, wenn man sie ernst nimmt. Sprich offen darüber, erkläre ruhig und verständlich, und zeige, dass du jederzeit die Kontrolle behältst. Ein Satz wie „Du bist hiersicher, und ich bin immer an deiner Seite“ wirkt oft Wunder. Erkläre die Sicherheitseinrichtungen und Ausrüstung an Bord.
3.Keine Panik an Bord – wie du Ruhe ausstrahlst
Deine Stimmung überträgt sich direkt auf die Crew. Wenn du ruhig bleibst, bleiben es auch die anderen. So strahlst du Gelassenheit aus: klare, ruhige Stimme und keine Hektik. Bewegungen bewusst und langsam, Entscheidungen erklären und Humor zulassen. Ein entspannter Skipper ist die halbe Miete.
4.Einweisung: Der wichtigste Schritt für Sicherheit und Vertrauen
Bevor es losgeht, braucht jede neue Crew eine verständliche Einweisung – nicht zu lang, nicht zu technisch, aber klar und strukturiert.
Wichtige Punkte: Wie bewege ich mich sicher an Bord, wo kann ich mich festhalten, banale Dinge, wie funktioniert die Toilette, Was tun im Notfall. Wie verhalte ich mich bei Manövern, was bedeutet "Backbord und Steuerbord", „Klar zur Wende“ oder „Fender raus“. Eine gute Einweisung nimmt Unsicherheit und schafft Vertrauen.
5.Aufgaben übergeben –Verantwortung schafft Selbstvertrauen
Nichts stärkt das Selbstvertrauen so sehr wie eine echte Aufgabe. Gib deinen Anfängerinnen und Anfängern kleine, klare Verantwortungsbereiche: Fender halten, Leine übergeben, Ausguck halten, Kurs halten unter Anleitung Segel.
6. Neue Crewmitglieder integrieren
Menschen, die noch nie gesegelt sind, fühlen sich schnell wie „Fremdkörper“. Deine Aufgabe ist es, sie zu integrieren.
So gelingt das: Namen merken bei Fremden, jede Frage ernst nehmen und niemanden auslachen. Jeder hat mal genauso angefangen!
Lob aussprechen und gemeinsame Pausen machen. Erklären, warum ihr etwas tut. Eine gute Crew entsteht durch Respekt und Miteinander.
7. Ausbilden statt überfordern –Schritt für Schritt zum Segler
Segeln ist komplex – aber niemand muss alles auf einmal lernen.
Baue das Wissen langsam auf: Sicherheit, Grundbegriffe, Bewegungen des Bootes einfache Manöver, Segelstellung, Navigation Wichtig: Immer erst zeigen, dann erklären, dann gemeinsam machen lassen.
Wichtig ist, dass die Aufgabe machbar ist und du jederzeit unterstützend eingreifen kann.
8.Spaß vermitteln – denn Segeln soll Freude machen
Segeln ist Freiheit, Natur, Teamwork – und genau das solltest du vermitteln! So entsteht Spaß an Bord: Erfolgserlebnisse schaffen und kleine Pauseneinbauen. Schöne Momente bewusst machen, ein paar Schweinswale, nass werden von der Gischt, Sonnenuntergänge, Wind – alles genießen. Humor und Leichtigkeit zulassen Wenn die Crew lacht, lernt sie schneller
9. Fazit: Gemeinsam wachsen, gemeinsam genießen
Segeln mit Anfängerinnen und Anfängern ist eine besondere Aufgabe – und eine große Chance. Mit Geduld, Ruhe und guter Einweisung kannst du Ängste nehmen, Vertrauen schaffen und echte Begeisterung wecken.
Am Ende zählt nicht, wie perfekt die Manöver waren, sondern wie sehr ihr gemeinsam gewachsen seid und wieviel Freude ihr auf dem Wasser hattet. In der Ruhe liegt die Kraft vermochte meine Oma schon zusagen!
„Dieser Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit – ich freue mich über Hinweise oder Ergänzungen.“
Kein Hafenkino
Artikel über das Anfahren fremder Häfen,
perfekt für Seglerinnen und Segler, die sicher und entspannt anlegen möchten.
Lesezeit ca. 3-5 Minuten
Inhaltsverzeichnis:
1.Vorbereitung vor dem Einlaufen – Was du unbedingt beachten solltest
2.Welche Liegeplätze und Boxen es gibt
3.Anlegemöglichkeiten imÜberblick
4.Was du zum Festmachen benötigst
5.Wie du richtigfestmachst – Schritt für Schritt
6.Der Hafenmeister –Ansprechpartner, Regeln und Abläufe
7.Do’s & Don’ts beimEinlaufen in fremde Häfen
8.Wenn etwas schiefgeht – Hilfe holen und richtig reagieren
Fazit: Entspannt anlegen – auch in unbekannten Häfen
1. Vorbereitung vor dem Einlaufen – Was du unbedingt beachten solltest
Das Anlaufen eines fremden Hafens ist immer ein besonderer Moment. Neue Umgebung, unbekannte Strukturen, andere Regeln – und oft auch Zuschauer. Umso wichtiger ist eine gute Vorbereitung.
Wichtige Punkte vor dem Einlaufen: Seekarte & Hafenhandbuch checken: Tiefen, Engstellen, Besonderheiten.
Fender vorbereiten: Auf beiden Seiten ausbringen, Höhe anpassen.
Leinen klar machen: Vorleine, Achterleine, ggf. Springs.
Crew einweisen: Wer macht was, wann und wo. Funk oder Telefon: Manche Häfen verlangen Anmeldung.
Wind & Strom prüfen: Sie bestimmen, wie du anlegst. Je besser du vorbereitet bist, desto entspannter wird das Manöver.
2. Welche Liegeplätze und Boxen es gibt
Nicht jeder Hafen ist gleich aufgebaut. Je nach Region und Größe findest du unterschiedliche Liegeplatztypen. Typische Varianten: Boxen mit Dalben: Zwei Pfähle hinten, Steg vorne. Sehr verbreitet in Nord- und Ostsee. Boxen mit Mooringleinen: Vorne am Steg festmachen, hinten Mooring leine aufnehmen.
Seitliche Liegeplätze am Steg: Einfaches Anlegen längsseits.
Fingerstege: Kleine Stege, die seitlich vom Hauptsteg abgehen. Ankern mit Heckleine: Häufig im Mittelmeer. Jeder Liegeplatz erfordert eine etwas andere Technik – aber mit Ruhe und Vorbereitung klappt alles.
3. Anlegemöglichkeiten im Überblick Je nach Hafen und Situation kannst du auf verschiedene Arten anlegen: Längsseits: Die einfachste Variante – ideal bei viel Platz. Rückwärts in die Box: Gut bei starkem Wind von vorne oder wenn das Boot rückwärts besser steuerbar ist. Vorwärts in die Box: Angenehm für Einsteiger, aber schwieriger beim Aussteigen je nach Bootstyp. Anlegen mit Mooringleine: Vorne am Steg fest, hinten Mooring leine aufnehmen und straffziehen. Med-Mooring: Heck zum Steg, Buganker hält das Boot – typisch im Mittelmeer. Wichtig ist, dass du dich für die Variante entscheidest, die zu Wind, Platz und deinem Boot passt.
4. Was du zum Festmachen benötigst
Damit dein Boot sicher liegt, brauchst du die richtige Ausrüstung: Fender in ausreichender Anzahl Vorleine und Achterleine. Springleinen (Vor- und Achterspring) Mooringleine (falls vorhanden)
Bootshaken und Handschuhe für die Crew
Klarer Zugang zu Klampen und Winschen. Alles sollte griffbereit liegen – ohne hektisches Suchen.
5. Wie du richtig festmachst –Schritt für Schritt
Ein sauberes Festmachen ist die halbe Miete.
So gehst du vor: Langsam einfahren: Geschwindigkeit rausnehmen, nur so schnell, dass eine Abdrifft nicht eintritt und man jederzeit Aufstoppen kann und das wichtigtse ist: "Ruhe reinbringen". Schreien und Schuldzuweisungen sind ein Zeichen von Streß und der hat an Deck nichts zu suchen! Bleib ruhig und bestimmt. Einer hat das Komando, die Crew gibt den Istzustand zurück (Wind kommt aus..., noch 1m bis zum Steg..., noch 2m bis bis zum Dalben an Steuerbord...,und wiederholt ggf. die Komandos.
Crewbereitstellen: Jeder weiß, was er tut. Erste Leineübergeben: Meist die Vorleine oder Achterspring, je nach Windrichtung.
Boot stabilisieren: Mit Motor und Leinen ausrichten und gegebenenfalls in die Leine "eindampfen".
Weitere Leinen setzen: Achterleine, Springs, ggf. Mooringleine.
Leinen trimmen: Alles straff, aber nicht überzogen. Hierbei immer den möglichen Wasserstand berücksichtigen.
Fender kontrollieren: Höhe und Position prüfen. Ein gutes Festmachen ist sicher, sauber und ohne Knotenchaos.
6. Der Hafenmeister –Ansprechpartner, Regeln und Abläufe
Der Hafenmeister ist dein wichtigster Kontakt im Hafen. Er hilft dir bei: Liegeplatzzuweisung Informationen zu Wassertiefen, Strom & Wasseranschlüssen, Sanitäranlagen, Wetterinfos, und bei Notfällen.
Ein freundlicher Gruß, klare Kommunikation und ein kurzer Funk- oder Telefonkontakt erleichtern alles.
7. Do’s & don’ts beim Einlaufen in fremde Häfen
Do’s
Langsam fahren und Fender frühzeitig ausbringen, die Crew vorbereiten und den Hafenmeister kontaktieren Rücksicht auf andere Boote nehmen. Das oberste Gebot ist immer noch einfach "Ruhebewahren"!
Don’ts: Mit zu hoher Geschwindigkeit einlaufen, die Leinen unklar oder verknotet lassen.
Crew ohne Einweisung handeln lassen, in belegte Boxen fahren, Llaut rufen oder hektisch werden. Andere Boote berühren – Fender sind keine Stoßdämpfer für Fehler! Ein ruhiges, professionelles Auftreten macht das Manöver für alle angenehmer.
8. Wenn etwas schiefgeht – Hilfe holen und richtig reagieren
Auch erfahrene Segler erleben mal schwierige Situationen. Wichtig ist, ruhig zu bleiben.
Was du tun kannst: Crew beruhigen: Panik hilft nie. Motor nutzen: Er ist dein wichtigstes Steuerinstrument.
Hafenmeister informieren: Er hilft gern – oft sogar mit Boot. Andere Segler und Motorbootfahrer ansprechen: In Häfen hilft man sich.
Notfalls abbrechen, eine zweite Runde ist keine Schande. Fehler passieren – entscheidend ist, wie du damit umgehst.
9.Fazit: Entspannt anlegen – auch in unbekannten Häfen
Das Anfahren fremder Häfen ist jedes Mal ein kleines Abenteuer. Mit guter Vorbereitung, klaren Abläufen und einer ruhigen Crew wird das Manöver schnell zur Routine. Je öfter du übst (alleine, oder mit Crew), desto entspannter wirst du – und desto mehr Freude macht das Anlegen. Ein sauberer Hafenanlauf ist nicht nur ein Zeichen guter Seemannschaft, sondern auch ein Moment, auf den du stolz sein kannst.
Klar, was im folgenden Text steht haben wir doch alle schon einmal gehört und geübt.
Ein freiwilliger Exkurs:
Lesezeit 3 Minuten
Trainingsplan für Hafenmanöver
Phase 1:Grundlagen an Land (1 Tag)
Ziel: Du verstehst die Abläufe, bevor du sie auf dem Wasser übst.
1.Theorie auffrischen
Unterschiedliche Liegeplatz typen (Box, Dalben, Mooring, Längsseits)
Wind- und Stromwirkung auf das Boot
Bedeutung von Vorleine, Achterleine, Springs, Kommunikation mit der Crew
2. Leinenarbeit üben
Knoten: Palstek, Webeleinstek (auf Slip), Kreuzknoten, Klampe belegen, Leinen vorbereiten und sauberaufschießen Fender richtig einstellen
3.Crew-Briefing simulieren
Wer übernimmt welche AufgabeWelche Kommandos werden genutzt. Wie wird kommuniziert, wenn es lautoder hektisch wird
Phase 2: Manövertraining imfreien Wasser (1–2 Tage)
Ziel: Du lernst, das Bootpräzise zu steuern, ohne Hafendruck.
1.Langsamfahrübungen
Geradeausfahrt bei minimaler Geschwindigkeit Stoppen auf engem Raum Rückwärtsfahren kontrollieren
2. Drehen auf engem Raum
Drehkreis kennenlernen Radeffekt bewusst nutzen, Vorwärts- und Rückwärtsschübe kombinieren
3.Anfahren eines gedachten Stegs
Fender ausbringen, Leinen vorbereiten und seitliches Heranfahren üben
Phase3: Einfaches Anlegen im Hafen (2 Tag)
Ziel: Du wirst sicher im Umgang mit echten Stegen und Boxen.
1.Längsseits anlegen
Mit und gegen den Wind Vorleine zuerst, dann Achterleine Springs setzen und Boot ausrichten.
2.Ablegen üben
Leinen in richtiger Reihen folge lösen.
Springs zum kontrollierten Ablegen nutzen, Boot mit Motorstabilisieren
3. Kommunikation mit der Crew
Klare Kommandos und Handzeichen für laute Situationen und "Ruhe" bewahren, auch wenn Zuschauer das ind.
Phase 4: Boxenmanöver (2 Tag)
Ziel:Du wirst sicher beim Einfahren in Boxen mit Dalben oderMoorings.
1. Vorwärts in die Box
Geschwindigkeit reduzieren Crew an Dalben oder Steg positionieren und Boot mit kurzen Schüben ausrichten
2. Rückwärts in die Box
Radeffekt nutzen Gerade Rückwärtsfahrt üben Leinenschnell und sauber übergeben
3. Mooringleinenaufnehmen
Crew mit Bootshaken vorbereiten Leineaufnehmen, straffziehen, Boot ausrichten Abstand zu Nachbarbooten halten
Phase 5: Fortgeschrittene Manöver (fotlaufend)
Ziel:
Ziel: Du wirst souverän – auch bei Wind, Strom oder engen Häfen.
1. Anlegen bei Seitenwind
Windrichtung analysieren und Gegenhalten, ggf. mit Motor frühzeitig korrigieren
2. Anlegen bei starkem Strom
Stromrichtung nutzen Boot leichtgegen den Strom halten. Crew besonders aufmerksam einsetzen
3.Enge Häfen & wenig Platz
Geduld bewahren und Notfalls eine Runde drehen. Crew für schnelle Reaktionen vorbereiten
Phase 6: Notfalltraining (optional, aber sehr sinnvoll)
Ziel: Du weißt, was zu tun ist, wenn etwas schiefgeht.
1. Abbruchmanöver üben (eigenes Szenario erdenken)
Wann abbrechen, wie sicherzurücksetzen, wie neu ansetzen
2. Mann-über-Bord im Hafen
Sofortiges Stoppen Kommunikation mit Crew, Sicheres Heranmanövrieren. Üben!
3. Hilfe holen
Hafenmeister kontaktieren, Andere Bootseigner ansprechen, rufen. Funk oder Handy nutzen.
Tipps für erfolgreiche Hafenmanöver - Langsam ist professionell!
Ruhe schlägt Kraft. Ein klarer Plan ist besser als Improvisation.
Eine zweite Runde ist keine Niederlage.
Fender sind Freunde, keine Stoßdämpfer für Fehler.
Kommunikation ist alles.
„Dieser Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit – ich freue mich über Hinweise oder Ergänzungen.“
EINHANDsegeln
Einhandsegeln – das klingt nach Abenteuer, Freiheit und einer ordentlichen Portion Respekt vor Wind und Wasser. Gemeint ist das Segeln mit nur einer Person an Bord. Du bist Skipper, Navigator, Deckshand, Koch und Sicherheitsoffizier in Personalunion. Vom Segelsetzen über Navigation und Wetterbeobachtung bis hin zu Hafenmanövern, Reparaturen und dem ganz normalen Bordalltag: Alles liegt in deiner Hand.
Genau das macht den Reiz aus. Denn Einhandsegeln ist mehr als eine Disziplin des Segelsports – für viele ist es eine Haltung zum Leben auf dem Wasser.
Was Einhandsegeln wirklich bedeutet
Ohne Crew gibt es niemanden, der einspringt oder mit hilft. Entscheidungen und die Verantwortung trägst du allein. Das verlangt segeltechnisches Können, eine gute Vorbereitung, Konzentration und nicht zuletzt körperliche und mentale Fitness.
Auch wer Mitreisende an Bord hat, die nicht aktiv segeln, gilt im Kern als Einhandsegler. Denn im entscheidenden Moment – bei Starkwind, Böen, nachts oder im Hafen – bist du auf dich gestellt.
Berühmt wurde das Einhandsegeln vor allem durch große Hochseeregatten und Weltumsegelungen wie die Vendée Globe, das wohl härteste Nonstop-Einhandrennen rund um den Globus.
Warum zieht Einhandsegeln so viele in seinen Bann?
Freiheit ohne Filter
Niemand, den du fragen musst. Niemand, der rein ruft. Du bestimmst Kurs, Tempo und Pausen selbst. Diese absolute Unabhängigkeit empfinden viele nicht als Belastung, sondern als Freiheit.
Grenzerfahrung mit Tiefgang
Schlafmangel, Wetter, Erschöpfung, Zweifel – allein unterwegs lernst du dich neu kennen. Wer nachts bei viel Wind refft oder stundenlang konzentriert steuert, merkt schnell: Da geht mehr, als ich dachte. Bedenke, dass du in einer Umgebung unterwegs bist, die dich nicht eingeladen hat!
Flow statt Lärm
Einhandsegeln fordert deine volle Aufmerksamkeit. Wind, Wellen, Wolken, Boot – alles greift ineinander. Viele beschreiben diesen Zustand als meditativ. Kein Yoga-Kurs kommt da ran. :-)
Natur pur
Sternenhimmel mitten auf See. Delfine am Bug. Absolute Stille in der Flaute. Ohne Ablenkung erlebst du Natur intensiver als je zuvor.
Technik, Taktik, Klarheit
Allein segeln heißt auch: Systeme verstehen, Energie managen, Wetter lesen, Entscheidungen treffen. Und dabei alles auf das Wesentliche reduzieren. Minimalismus, der befreiend wirkt.
Bernard Moitessier brachte es auf den Punkt:
„Ich bin nicht gekommen, um zu siegen – ich bin gekommen, um zu leben, was gelebt werden muss.“
Vorbereitung: Dein wichtigstes Crewmitglied
Ob Tagestrip, Küstentörn oder Langfahrt – Vorbereitung ist beim Einhandsegeln alles. Gute Planung sorgt für Sicherheit, Komfort und Ruhe im Kopf.
Boot & Ausrüstung
- Autopilot oder Windsteueranlage (unverzichtbar)
- Leicht bedienbare Reff- und Rollsysteme
- Zuverlässiger Motor für Notfälle
- Alle Leinen ins Cockpit geführt
Sicherheit an Bord
- Lifelines, Jacklines und Sicherheitsgurt
- AIS, EPIRB oder PLB
- Rettungsinsel, Notsignale, Feuerlöscher
- Redundanzen bei Navigation und Technik
Navigation & Wetter
- Etappen realistisch planen
- Wetterfenster sorgfältig prüfen
- Plan B und C für Häfen und Ankerplätze
- Strömungen und Tiden berücksichtigen
Training & Kopf
- Manöver allein üben (Anlegen, Reffen, Notfälle)
- Schlafmanagement mit Powernaps
- Vertrauen in Boot und eigene Fähigkeiten aufbauen
Das Boot einhand-"tauglich" machen
Ein gutes Einhandboot ist kein spezieller Bootstyp – sondern klug optimiert:
- übersichtliches, aufgeräumtes Cockpit
- einfache Segelbedienung, alle leinen & Schoten ins Cockpit gelegt
- gut erreichbare Instrumente
- sichere Schlafkoje nahe am Steuerstand
- autarke Energieversorgung (Solar, Wind)
Der einfache Test: Könntest du jede Aufgabe auch mit einer Hand und bei 6 Beaufort erledigen?
Einhandregatten: Die Königsdisziplin
Einhandregatten gelten als härteste Form des Regattasegelns. Besonders bekannt:
- Vendée Globe – der Everest der Meere
- Route du Rhum – Solo-Transatlantik
- Golden Globe Race – analog, pur, kompromisslos
- Silverrudder – größte Einhandregatta der Welt (Rund Fünen)
- Rund Bornholm – deutsche Klassiker-Regatta mit Einhandwertung
Auch in Deutschland wächst die Einhand-Community stetig –moderne Technik macht das Solo-Segeln zugänglicher denn je.
Fazit: Allein – aber nicht einsam
Einhandsegeln ist Herausforderung, Abenteuer und Achtsamkeit zugleich. Es verlangt dir viel ab – gibt dir aber mindestens genauso viel zurück. Klarheit. Selbstvertrauen. Und dieses unbeschreibliche Gefühl, ganz bei dir zu sein, während das Bootseinen Kurs durchs Wasser zieht.
Oder wie Wilfried Erdmann sagte:
„Einhand segeln ist die ehrlichste Form des Fahrtensegelns.“
Und genau deshalb fasziniert es so viele – vom Küstensegler bis zum Weltumsegler.
Kostenlos & direkt von EINHAND
Das Beste daran: Die Checkliste ist kostenlos. Ein Service von EINHAND – der Marke für nachhaltige maritime Mode für Einhandsegler, Einhandseglerinnen und alle, die See und Küste lieben.
Nordisch klar. Praktisch gedacht. Fürs Einhandsegeln gemacht.
Wir stehen noch am Anfang.
Fortsetzung folgt!
Bald wird hier noch mehr stehen.
„Dieser Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit – ich freue mich über Hinweise oder Ergänzungen.“






