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Blog & Magazin
Kein Hafenkino

Alle an Bord!
Blogartikel über das Segeln mit Anfängerinnen und Anfängern sowie Menschen, die noch nie auf einem Boot waren. Perfekt, um Ängste zu nehmen, Sicherheit zu vermitteln und echte Freude am Segeln zu wecken.
Lesezeit 3-5 Minuten
Inhaltsverzeichnis:
1.WarumSegeln mit Anfängerinnen und Anfängern etwas Besonderes ist
2.Ängste erkennen und ernst nehmen
3.Keine Panik an Bord – wie du Ruhe ausstrahlst
4.Einweisung: Der wichtigste Schritt für Sicherheit und Vertrauen
5.Aufgaben übergeben – Verantwortung schafft Selbstvertrauen
6.Neue Crewmitgliederintegrieren
7.Ausbilden statt überfordern – Schritt für Schritt zum Segler
8.Spaß vermitteln – denn Segeln soll Freude machen
9.Fazit: Gemeinsam wachsen, gemeinsam genießen
1.Warum Segeln mit Anfängerinnen und Anfängern etwas Besonderes ist
Segeln mit Menschen, die noch nie auf einem Boot waren, ist eine wunderbare Erfahrung. Alles ist neu: der Wind, die Wellen, die Geräusche, die Bewegungen. Für dich als erfahrene Seglerin oder erfahrener Seglerbedeutet das Verantwortung – aber auch die Chance, jemandem eine völlig neue Welt zu eröffnen. Wer das erste Mal an Bord kommt, bringt oft Neugier, Respekt und manchmal auch Unsicherheit mit. Deine Aufgabe ist es, diese Mischung in Begeisterung zu verwandeln.
2.Ängste erkennen und ernst nehmen
Viele Anfänger haben ähnliche Sorgen: „Was ist, wenn ich ins Wasser falle“ „Was passiert, wenn das Boot kippt“ „Ich kenne mich überhaupt nicht aus“ „Ich habe Angst vor Seekrankheit “Diese Ängste sind normal – und sie verschwinden, wenn man sie ernst nimmt. Sprich offen darüber, erkläre ruhig und verständlich, und zeige, dass du jederzeit die Kontrolle behältst. Ein Satz wie „Du bist hiersicher, und ich bin immer an deiner Seite“ wirkt oft Wunder. Erkläre die Sicherheitseinrichtungen und Ausrüstung an Bord.
3.Keine Panik an Bord – wie du Ruhe ausstrahlst
Deine Stimmung überträgt sich direkt auf die Crew. Wenn du ruhig bleibst, bleiben es auch die anderen. So strahlst du Gelassenheit aus: klare, ruhige Stimme und keine Hektik. Bewegungen bewusst und langsam, Entscheidungen erklären und Humor zulassen. Ein entspannter Skipper ist die halbe Miete.
4.Einweisung: Der wichtigste Schritt für Sicherheit und Vertrauen
Bevor es losgeht, braucht jede neue Crew eine verständliche Einweisung – nicht zu lang, nicht zu technisch, aber klar und strukturiert.
Wichtige Punkte: Wie bewege ich mich sicher an Bord, wo kann ich mich festhalten, banale Dinge, wie funktioniert die Toilette, Was tun im Notfall. Wie verhalte ich mich bei Manövern, was bedeutet „Klar zur Wende“ oder „Fender raus“. Eine gute Einweisung nimmt Unsicherheit und schafft Vertrauen.
5.Aufgaben übergeben –Verantwortung schafft Selbstvertrauen
Nichts stärkt das Selbstvertrauen so sehr wie eine echte Aufgabe. Gib deinen Anfängerinnen und Anfängern kleine, klare Verantwortungsbereiche: Fender halten, Leine übergeben, Ausguck halten, Kurs halten unter Anleitung Segel.
